Neoliberlismus: Freiheit
fuer alle? oder jeder ist sich selbst der Naechste und des naechtsen Feind?
Neu: Ein Euro-Job's nur fuer Ungebildete?
Nein auch Akademiker = Praktika
(Oder Spuelwasser fuer Arbeitnehmerrechte)
wird
die Private Rente sicher sein
trauen sie diesen Mann auf
dem rechten Foto? (Bernd Glöckner)
Superhorst so
retten wir unser Land (Pemiere
geht an die Boerse)
(Premiere zahlt schon wieder
230 Mio. Euro fuer die Bundesliga, siehe:Der Neue Markt ist Tot es lebe der Neue Markt
interessante links:
1.einige kritische Anmerkungen zum deutsch
amerikanischen Verhaeltniss siehe:
www.deutsch-amerikanisches-verhaeltniss.de
Inhaltsverzeichnis
1-"Wir sind das Volk" (die Ossis
machen es richtig)
2.-Die
Idee vom freien Wettbewerb und dessen Irrtum am Beispiel von Enron
3.-Die Wirtschaft schafft
Arbeitsplaetze, nicht der Staat
4.-Lidl
arbeiten wie ein Sklave nur ein Einzelfall?
5. Der Neue Markt ist Tot es lebe der
Neue Markt (Pemiere
geht an die Boerse)
6. Super-horst
"So retten wir unser Land"
7. Wird die Privat-Rente sicher sein.
8. Ein Euro-Job's nur fuer
Ungebildete? Nein auch Akademiker = Praktika
(Oder Spuelwasser fuer Arbeitnehmerrechte)
Investivlohn eine
neue Sau wird durch das Dorf getrieben

"1000 Euro
mehr Siemensrente durch Investivlohn so Sinn"
Ins
Rollen gebracht hatte diese Diskussion wieder mal unser überflüssiger
Bundespräsident der "Horsti" in dem er in einen Interview am 29.12.05
sagte: "Außerdem halte ich die Zeit für gekommen, die
Ertragsbeteiligung der Arbeitnehmer oder ihre Beteiligung am Produktivvermögen
wieder auf den Tisch zu bringen. In der Globalisierung können solche
Kapitalbeteiligungen in Arbeitnehmerhand dazu beitragen, einer wachsenden Kluft
zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken.... Heute müssen Arbeitgeber und
Arbeitnehmer begreifen, dass sie im Betrieb angesichts des weltweiten
Wettbewerbs im selben Boot sitzen." (interview im ganzen)
Sowohl
Herr Profalla (CDU) Rainer Brüderle (FDP) und Gesamtmetall Präsident Martin
Kannengieser sprachen damals sinngemäss von richtigen Weg, fragt sich nur wo
hin der abzweigt. Es gibt da hauptsächlich zwei Modelle einmal der Prämienlohn (Modell der CDU) und
der Investivlohn. (Modell der SPD) Im ersteren soll der Arbeitnehmer am Gewinn
des Unternehmen teilhaben im zweiten werden teile des Arbeitslohn in das
Unternehmen investiert und somit der Arbeiter Mitunternehmer.
Das
Problem bei CDU Modell ist das man sich leicht als Unternehmer arm rechnen kann
und mit der internationalen wirtschaftlichen Druck argumentieren kann um jede
Gewinnbeteiligung gegen Null gehen zu lassen, zu Weinachten gibst vielleicht
mal ein Euro.
Aber
auch das Modell der SPD hat seine Gefahr, das Arbeitnehmer für ihren
Arbeitsplatz selber zahlen müssen. Sprich sie zahlen für ihr Recht am
Arbeitsplatz. Was werden wohl gierige Manager wie Ackermann und Kleinfeld
(Siemens) mit den "Penuts" der Arbeitnehmer die diese vom Lohn
abgezogen bekommen und dann dem Unternehmen (?) oder den gierigen Managern zur
Verfügung steht machen? Wohl erst ihre eigenen Löhne, die schon in
astronomischen Höhen sich bewegen noch mal erhöhen, und dann
"Rationalisieren", sprich dann ist der Arbeitsplatz ganz weg. Die Gefahr
besteht das solche Arbeitnehmer die mitbeteiligt werden genau wie die Aktionäre
am Neuen Markt die Idioten sind die das Geld bringen, nichts zu sagen haben und
am Schluß mit leeren Händen da stehen.
Erst
am 5.12.06 sinnierte wieder der Hausclown des Bayrischen Rundfunk in der
Münchener Runde Herr Sinn davon, das wenn in den fünfziger Jahren sich die
Mitarbeiter von Siemens nicht für die Mitbestimmung sondern für den
Investivlohn entschieden hätten und sie diese Aktien behalten hätten, dann
hätten diese Rentner heute 1000 Euro mehr im Monat. Ausserdem wären dann 1/4
der Siemensaktien in deren Hand. Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre
dann wäre ich schon Millionär kann ich da nur sagen. 1/4 der Aktien eines Unternehmen
in den Händen von Kleinaktionären, schrecklicher weise sogar von Arbeitern das
riecht nach Kommunismus. Der Kapitalmarkt hätte die
Aktie von Siemens schwer abgestraft, denn Ami-Investor will sich doch nicht mit
Arbeitnehmerinteressen über den Umweg der Mitbeteiligung herumschlagen. Wie
sagte Herr Sinn doch selbst, die menschliche Arbeit ist eine Ware, und der
Investor will über die Ware verfügen nicht mit ihr verhandeln. Sprich hätten
sich die Arbeiter von Siemens damals für den Investivlohn entschieden gäbe es
Siemens wahrscheinlich nicht mehr oder würde wie Grundig den Weg in die
Bedeutungslosigkeit gehen. Denn dieser Investivlohn soll ja gerade
für die Absicherung der Rente der Mitarbeiter dienen. Grundig hatte
umfangreiche Betriebsrenten für ihr Mitarbeiter angelegt. Deswegen wollten
sogar türkische Investoren Grundig nicht übernehmen, wegen dieser
Betriebsrenten für ehemalige Mitarbeiter.
Ich
halte das Modell des Investivlohnes durchaus für gut, aber es muss mehr
geschehen. Diese Diskussion ist doch nur ein
Ablenkungsmanöver um Wählerstimmen bei der CDU zu fangen und Arbeitnehmer mit
Träumen für die Zukunft heute dazu bewegen auf elementare Rechte als
Arbeitnehmer zu verzichten. Verzichte heute auf Lohn, verzichte heute auf
Kündigungsschutz, verzichte heute auf jede Würde als Arbeitnehmer um irgend
wann in der Zukunft als Mitunternehmer in deinen betreib reich zu sein.
Das Modell kann nur dann funktionieren, wenn sich solche beteiligen
Arbeitnehmer wiederum über ihre Gewerkschaften zusammen schliessen und mit
einer Stimme sprechen und wirklich mitbestimmen
Was kann ich machen das mein
Arbeitsplatz und der anderer sicherer wird?
I. Was mich nichts kostet
1. Vielleicht das nächste
mal richtig wählen (sprich nicht CDU und FDP)
2. Nicht bei Saturn Hansa,
Mediamarkt und anderen Elektro-Marktschreier einkaufen
Warum, weil die nicht
billiger sind als der Händler von neben an. Das haben viele Test gezeigt, nur
die Lockangebote die Leute in den Laden locken sollen sind günstig. Dabei soll
der Kunde noch mehr kaufen und sich die Gewohnheit bei Mediamarkt einkaufen
angewöhnen. Fakt ist das der Händler von neben an genauso günstig ist und dort
kann man noch handeln, so daß man dort noch billiger wegkommt. Außerdem wird
der Händler von nebenan sich schwerer der Steuerlast entziehen, was für ihn
unangenehm ist aber für Sozialprogramme wichtig ist. Außerdem wird dieser
Händler auch mal die Produkte der eigene Firma kaufen. Die Aktionäre der
Mediamarkt-AG werden sich statt dessen sich arm rechnen ihr Geld in Steueroasen
verstecken.
II. Was mir etwas kostet
aber mir am Ende mehr nützt als es kostet
1. Der Gewerkschaft
beitreten, alleine kann man Forderungen als Arbeitnehmer nicht durchsetzten
2. Nicht bei den Billigläden
wie Aldi, Nettomarkt und Lidl einkaufen (Oder mal einen Arbeiter nach
Betriebsrat fragen)
Diese Billigläden sind in
ihren Preisen an der unteren Grenze und ich will auch nicht den Leuten
vorschreiben wenn's Geld knapp ist wo sie einkaufen. Aber bei jeden Einkauf
beim Aldi verdient der Angestellte weniger als in normalen Laden, sprich dieser
Arbeitslohnverlust wiederum fehlt dem inländischen Konsum. Sprich der
Hungerlöhner, der sich bei Lidl und Aldi abbuckelt wird sich kaum Produkte der
eigenen Firma leisten können. Statt dessen wird seine Sklavenarbeit ein
Beispiel für den eigenen Chef sein, der dann ähnlichen Löhne zahlen will und
zum Sklaventreiber mutiert. Nicht umsonst predigen immer mehr Propagandisten
der radikaler Marktwirtschaft wie Herr Sinn und Herr Henkel in den privaten
TV-Sendern ihre Botschaft.